BKS meets CERN...

Das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist eine Großforschungseinrichtung bei Meyrin im Kanton Genf. Am CERN wird physikalische Grundlagenforschung betrieben, ins- besondere wird mit Hilfe großer Teilchenbeschleuniger der Aufbau der Materie erforscht. Der derzeit bedeutendste ist der «Large Hadron Collider», der 2008 in Betrieb genommen wurde.

CERN lässt eines der weltweit größten lokalen Glasfaser-Netzwerke installieren. BKS tritt als Zulieferer des Konsortiums EMTE/DRAKA auf und liefert die gesamte LWL-Anschlusstechnik.

Das redundant aufgebaute Netz hat eine Gesamtlänge von 1'500 Kilometern. Es verläuft durch den Tunnel und verbindet die acht Forschungs­stationen entlang des 27 km langen Ringsystems untereinander und mit den oberirdischen Standorten. Die Glasfaser­verkabelung spielt hierbei eine sehr wichtige Rolle, da hierüber die Echtzeit­übertragung der Messwerte und die Synchronisation der Teilchen­beschleunigung durchgeführt wird. Die Synchronisation darf nur um wenige milliardstel Sekunden differieren. Deshalb müssen die Glasfaser­verbindungen außer­ordentlich gute Dämpfungs­eigenschaften besitzen und sehr engen Längen­toleranzen genügen, um keine Laufzeit­probleme zu erhalten.

Derzeit hat das CERN 21 Mitgliedstaaten. Mit seinen über 3'200 Mitarbeitern ist das CERN das weltgrößte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik. Über 10'000 Gastwissenschaftler aus 85 Nationen arbeiten an CERN-Experimenten.

Copyright Bildmaterial: CERN

 

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